Im ostschweizerischen Heerbrugg wurden zwei Kopftuch tragende Schülerinnen aufgrund eines an der Schule geltenden Kopftuchverbotes vom Unterricht ausgeschlossen, wie die "Thurgauer Zeitung Online" gestern berichtete.
Die Mädchen stammen aus Somalia, von wo sie mit ihren Familien in die Schweiz geflohen sind.
Freitag, 7. Juni 2013
Dienstag, 4. Juni 2013
Französisches Burkaverbot kommt vor den EGMR
Diesem englischsprachigen Bericht zufolge wird der Europäische Gerichtshof für Menschenrehcte (EGMR) das französische Burkaverbot vor seiner Großen Kammer verhandeln. Eine 22-jährige Französin muslimischen Glaubens hat das Gericht angerufen.
Donnerstag, 16. Mai 2013
Basler Parlament kassiert Burkaverbots-Initiative
Medienberichten zufolge (siehe z.B. hier) hat das Basler Parlament (der Große Rat von Basel-Stadt) eine Initiative für ein "Vermummungsverbot", das sich vornehmlich mit verschleierten Frauen befaßte, kassiert, da ein solches Verbot gegen die Grundrechte verstoßen würde.
Es gab immerhin 4000 Unterschriften für diese Initiative der "Jungen Basler SVP", die behauptet, "Vermummte" seien "im Zweifelsfall ein Risiko für alle" und damit die verschleierten Frauen unter einen Generalverdacht stellte.
Es gab immerhin 4000 Unterschriften für diese Initiative der "Jungen Basler SVP", die behauptet, "Vermummte" seien "im Zweifelsfall ein Risiko für alle" und damit die verschleierten Frauen unter einen Generalverdacht stellte.
Mittwoch, 24. April 2013
Das 25. Verbrechen im Schutz einer Burka
Mit einem heute berichteten Verbrechen, das im Schutz einer angeblichen Burka begangen wurde ("maskiert mit einem schwarzen Tuch mit Sehschlitzen ähnlich einer Burka"), das nach meiner Zählung das mittlerweile 25. im Westen (Europa, USA, Australien) darstellt, beende ich meine Zählung, und ich komme vor allem zu dem Ergebnis: Der Schleier muslimischer Frauen findet im Westen kaum Verwendung für Verbrechen.
Sonntag, 17. März 2013
UN verabschieden Erklärung zu Frauenrechten
Die UN haben, wie man etwa hier bei "Spiegel Online" nachlesen kann, nach langen Debatten eine Erklärung zu den Frauenrechten verabschiedet.
Doch werden nun etwa Frankreich und Belgien endlich einlenken und das Recht von Frauen akzeptieren, sich zu verschleiern, wenn es deren Wunsch ist? Dürfen französische Schülerinnen endlich ein Kopftuch tragen - und ebenso muslimische Erzieherinnen und Lehrerinnen in jenen Bundesländern, wo es derzeit verboten ist, darunter auch Baden-Württemberg?
Doch werden nun etwa Frankreich und Belgien endlich einlenken und das Recht von Frauen akzeptieren, sich zu verschleiern, wenn es deren Wunsch ist? Dürfen französische Schülerinnen endlich ein Kopftuch tragen - und ebenso muslimische Erzieherinnen und Lehrerinnen in jenen Bundesländern, wo es derzeit verboten ist, darunter auch Baden-Württemberg?
Samstag, 16. März 2013
Burka-Verbrechen Nr. 24
Am 13. März kam es im französischen Lyon zu einem Bankraub, bei dem zumindest ein Täter mit einer "Burka" maskiert war, das m.W. bisher gerade einmal 24. Verbrechen dieser Art im Westen (franz. Quelle).
Selbstverständlich ist nichts darüber bekannt, ob es sich bei dem maskierten Täter tatsächlich um eine regelmäßig verschleierte Muslima handelt - oder, wie wohl eher anzunehmen ist, das Kleidungsstück muslimischer Frauen hier mißbräuchlich verwendet wurde, möglicherweise von einem Mann.
Selbstverständlich ist nichts darüber bekannt, ob es sich bei dem maskierten Täter tatsächlich um eine regelmäßig verschleierte Muslima handelt - oder, wie wohl eher anzunehmen ist, das Kleidungsstück muslimischer Frauen hier mißbräuchlich verwendet wurde, möglicherweise von einem Mann.
Montag, 11. März 2013
Äpfel und Birnen
In einem Interview mit einer Journalistin vom Schweizer "Tagesanzeiger" unter dem Titel "Die Stellung der Frau ist der Lackmustest für jede Gesellschaft" vergleicht der amerikanische Soziologe David Jacobson das Burkaverbot in Frankreich mit der toleranten Haltung in Großbritannien im Hinblick auf die Auswirkungen auf den Universitätsbesuch und die anschließende Berufstätigkeit für die muslimischen Frauen, und Jacobson glaubt, "durch die eher strenge Haltung Frankreichs passen sich Migranten
offenbar schneller ihrem Gastland an, was vor allem für Frauen ein
ungeheurer Vorteil" sei.
Nun unterscheiden sich die Lebenswelten britischer und französischer Muslimas nicht nur im Hinblick auf den Umgang des jeweiligen Landes mit der Verschleierung des Gesichts - in beiden Ländern leben Muslime, die zwar die Religion gemeinsam haben, aber sonst nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen. Frankreich hat viele Muslime mit einem (nord-) afrikanischen Hintergrund, Großbritannien dagegen viele mit einem asiatischen Hintergrund. Rund die Hälfte der sich verschleiernden Muslimas in Frankreich sind zum Islam konvertierte Französinnen.
Wer also Frankreichs und Großbritanniens Muslime miteinander vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Birnen, und wer sich dann nur anschaut, wie das jeweilige Land mit der Verschleierung muslimischer Frauen umgeht - Verbot oder aber Toleranz -, der bekommt gewiß kein aussagekräftiges Ergebnis des Vergleiches.
Nun unterscheiden sich die Lebenswelten britischer und französischer Muslimas nicht nur im Hinblick auf den Umgang des jeweiligen Landes mit der Verschleierung des Gesichts - in beiden Ländern leben Muslime, die zwar die Religion gemeinsam haben, aber sonst nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen. Frankreich hat viele Muslime mit einem (nord-) afrikanischen Hintergrund, Großbritannien dagegen viele mit einem asiatischen Hintergrund. Rund die Hälfte der sich verschleiernden Muslimas in Frankreich sind zum Islam konvertierte Französinnen.
Wer also Frankreichs und Großbritanniens Muslime miteinander vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Birnen, und wer sich dann nur anschaut, wie das jeweilige Land mit der Verschleierung muslimischer Frauen umgeht - Verbot oder aber Toleranz -, der bekommt gewiß kein aussagekräftiges Ergebnis des Vergleiches.
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